14 | 12 | 2017

der Ausflug 2009

Ein Bilderbericht vom Ausflug 2009:

von Dieter Scheufler

Organisation:     Gine, Jörg, Moni, Gex
Fahrer:              Klaus, Jürgen, Waltraut, Gine

Bilder: Karin, Dieter, Rainer, Habi


Badminton-ler als Radler auf Spurensuche nach geheimnisvollen Baumfällern.

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Wieder mal trafen sich die Mitglieder der Abteilung Badminton vollkommen unwissend mit ihren Rädern am Samstag morgen in Hohebach. Das dritte Wochenende im Juni war wie schon so oft der Termin für den alljährlichen Ausflug in Blaue.

Jan der achtjährige Sohn von Regine und Jörg Laukemann hatte beim letztjährigen Bloozessen in Saurach bestimmt, dass seine Eltern den Ausflug 2009 der Abteilung Badminton auszurichten haben.

Als folgsame Eltern legten sich die Laukemanns zusammen mit Schwagerfreund Gex und Partnerin Moni auch gleich mächtig ins Zeug. Es war klar, dass nur eine Fahrt mit dem Rad in Frage kam. Fahrrad fahren ist nämlich neben dem Spiel mit dem Federball die zweite Leidenschaft einiger Abteilungsmitglieder.

Wie gesagt der Start war für 8 Uhr 30 in Hohebach terminiert. Da sollten die 21 Fahrräder schon fertig verladen sein. Mit drei Kleinbussen und zwei Anhängern ging die Fahrt in erwartungsvoller Spannung Richtung Nürnberg. Ein Parkplatz bei Ansbach war dann das Ziel. Hier kam das Kommando:“ Alles aussteigen und Fahrräder zu Abfahrt fertig machen.“P1000998

Natürlich war vor dem Start zur Stärkung ein erstes/zweites Frühstück mit Kaffee und frisch gebackenem Hefezopf einzunehmen.

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Zum Einradeln führte die Fahrt auf ebenem Terrain in mäßigem Tempo entlang der fränkischen Rezat
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Gott sei Dank hatte das Orga-Team, dem im übrigen nie widersprochen werden durfte, nach zweistündiger Fahrt und einem anstrengenden Aufstieg von 400m auf 521m endlich eine Rast in der Edelbrennerei und Mosterei Henninger in Wippenau eingeplant. Nach einer Führung durch die Brennerei weckte ein habhaftes Vesper mit verschiedensten naturreinen Fruchtsäften und zum Schluss einem edlen Verdauungsschnäpschen die Lebensgeister der Badmintonradler. P1010011

Nach einer steilen Abfahrt erreichte die Gruppe eine halbe Stunde später den Naturbadesee bei Obernzenn. Eine längere Rast mit Baden, Volleyballspiel und Faulenzen war der nächste wohltuende Programmpunkt der Unternehmung.

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Eine kurze Besichtigung des zweifarbigen Schlosses mit kurzem Plausch mit dem Schlossherren und Gruppenfoto schloss sich an. P1010034

Bald meldete sich bei einigen Radlern schon wieder Hungergefühle. Offensichtlich waren die so stark, dass sie sich nicht zurückhalten konnten die reifen Kirschen einer Kirschbaumallee unbehelligt zu lassen (Mundraub). dsc_7365

Nun hatten alle Kraft genug um die anstehende Aufstiege bis zum Übernachtungsquartier in Wildbad bei Burgbernheim zu meistern.

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Natürlich hatte die Reiseleitung auch an die gedacht, die sich kräfteraubende Anstiege nicht zutrauten. Der Begleitbus mit seiner Pilotin Waltraud war immer in der Nähe und konnte im Bedarfsfall immer weiterhelfen.

Nach einem köstlichen Abendessen und einer romantischen Nachtwanderung mit Glühwürmchenbeleuchtung zu einen Aussichtspunkt über dem Aischtal war dann nach einem gemütlichen Absacker die ersehnte Bettruhe angesagt.

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Für manche vielleicht etwas früh begann der zweite Tag mit dem Aufstieg zum Altmühlquellsee auf 515 m. Die Anstrengung war allerdings schnell vergessen als die mühevolle Arbeit der hier wohnenden Biberfamilien bestaunt werden konnten. Für die meisten war es unvorstellbar wie so kleine Nager Bäume von oft 30 cm Dicke und noch mehr fällen können. Das ganze Biotop rund um den See war gezeichnet durch Duzende gefällter Laubbäume. Auch der Wohnbau der fleißigen Wasserbewohner beeindruckte alle.
 
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An den Straßenwegweisern konnten die immer noch nicht aufgeklärten Radler erkennen, dass es nicht mehr weit bis Rothenburg ob der Tauber war. Eine Rast hatten die Laukemanns hier nicht geplant. Dafür konnten sich die nun schon etwas strapazierten Sitzflächen unten im Taubertal am Fuße Rothenburgs bei einer ausgiebigen Rast in einem Biergarten etwas erholen.

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So schön das liebliche Taubertal auch ist. Um nach Hohebach zurück zu kommen war mal wieder eine Bergetappe angesagt. Nach Vorbach folgt die Straße lange Zeit gnädig dem Bachlauf bevor sie sich dann zur Hohenloher Ebene hinaufwindet. Nach dem vorausgegangenen Trainingseinheiten war dieser Anstieg für alle dann doch kein größeres Problem.
 
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Die nächsten zwei Stunden über die nicht so ebene Hohenloher Ebene auf kleinen Sträßchen und geschotterten Waldwegen waren für alle eine genussvolle, lockere Teilstrecke. Auf einem Waldspielplatz ganz in der Nähe von Schrozberg erwartete die 21 Tourteilnehmer ein üppiges Vesper mit vielen Köstlichkeiten. Die umstehenden Bänke nutze so mancher um ein kurzes Nickerchen in der milden Mittagssonne zu machen.

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Frisch gestärkt wurde der letzte Teil der Ausfahrt in Angriff genommen.

War das Wetter bisher so gut, dass man es sich nicht besser hätte wünschen können, so sollten die Radfahrer auch noch lernen, dass es auch anders geht. Ein zehnminütiger Regenschauer ließ die mitgeführte Regenkleidung zum Einsatz kommen.

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Schon bei Herrentierbach war alles wieder vorbei. Auf der langen Abfahrt durch den Wald zum Mulfinger Stausee hatte die kräftige Junisonne die nassen Klamotten schon wieder getrocknet.

An der Annakapelle vorbei über den Col de Moni erreichte die Gruppe dann gegen 17 Uhr beim Verborgenen Winkel (VW) Hohebach wo ein rund herum gelungener Badmintonjahresausflug gemütlich Ausklang.

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Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass Ausflüge ohne bekanntes Ziel, so wie es die Abteilung Badminton des TSV Künzelsau schon seit dreißig Jahren pflegt ihre ganz besonderen Reize haben.

Bleib noch die Frage, wer richtet den nächsten Ausflug aus?


 

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